Geschichte der Wolgadeutschen
Приложение к статье: Давид Ганс Вальтер

Vieler Flüsse klare Wasser...

Text von G. Sawatzky                                                    Musik von H. David


Vieler Flüsse klare Wasser
In der Wolga südwärts zieh‘n,
Unser Heimatland in Blüte
Spiegelt lachend sich darin.

Jeder Schiffer auf dem Strome
Uferwärts zum Gruße winkt,
Wo im Glück bei freier Arbeit
Jubelnd unser Volk heut singt.

Öde war einst unsre Steppe,
Elend hauste drin und Not;
Jedem armen Bauern brachte
Mühe sie und frühen Tod.

Weither kamen unsre Väter,
Suchten hier umsonst das Glück.
Heimatlos — als Landesfremde
Wurden lang wir unterdrückt.

Lenins Ruf klang durch die Steppe:
Mit den Arbeitern vereint
Schlagt die Herren aus dem Lande! —
Und wir schlagen unsern Feind.

 

Kühn führt Stalin uns nun vorwärts
Mit erprobter, starker Hand —
Fruchtbar wirkt wie warmer Regen
Seine Sorge um das Land.

Aus der öden, trocknen Steppe
Schwanden Elend, Leid und Not,
Sie erblühte wie ein Garten
Reich an Früchten, reich an Brot.

Endlos wie die goldnen Felder
Ohne Rain und frei bestellt,
Reicht des großen Stalin Sorge
Um das Arbeitsvolk der Welt.

Mächt‘ger als das Frühlingswasser
Aus dem Bett der Wolga steigt,
Tönt der Ruhm von seinen Taten,
Die den Weg zum Glück gezeigt.

Vieler Flüsse klare Wasser
In der Wolga südwärts zieh‘n,
Unser Heimatland in Blüte
Spiegelt lachend sich darin.


Original: Vieler Flüsse klare Wasser...: Für zweistimmigen Chor ohne Klavier. – Engels, 1937 (Noten).